Führend bei künstlichem Gelenkersatz


Endoprothetik für Schulter, Hüfte oder Knie

Der operative Gelenkersatz stellt mit jährlich mehr als 500 Implantationen einen besonderen Schwerpunkt der Orthopädischen Klinik dar. Künstliche Gelenke werden insbesondere in Hüft-, Knie- und Schultergelenken wegen fortgeschrittener Verschleißerscheinungen, chronischer Entzündungen oder tumoröser Erkrankungen eingesetzt. Für jeden Patienten wird die exakt passende Prothese nach genauer präoperativer Planung zur Verfügung gestellt. In Abhängigkeit von Alter und Begleiterkrankungen des Patienten werden die künstlichen Gelenke zementfrei implantiert oder mit Knochenzement verankert.

 

Im Bereich des Kniegelenkes wird vorzugsweise ein knochensparender Ober-flächenersatz vorgenommen. Zur Optimierung der Prothesenimplantation steht ein hochmodernes Computernavigationssystem zur Verfügung. Bei einseitiger Abnutzung eines Gelenkabschnittes werden auch sog. Schlittenprothesen implantiert. Bei einer starken Fehlstellung des Kniegelenkes im Sinne einer fortgeschrittenen X- oder O-Beinstellung mit begleitender ausgeprägter Lockerung der Bänder stehen gekoppelte Prothesen zur Verfügung. Die Schulterendoprothetik wird mit einem modularen System durchgeführt, das eine optimale Anpassung an die jeweilige Situation erlaubt. Nach der Operation erfolgt ein intensives Rehabilitationstraining, um ein gutes funktionelles Ergebnis zu erzielen.