Tumorchirurgie


Spezialisiert auf onkologische Chirurgie

Die Tumor- oder auch onkologische Chirurgie befasst sich mit der operativen Behandlung von bösartigen Tumoren, insbesondere des Magen-Darmtraktes, aber auch der Weichteile und anderer innerer Organe. Besondere Erfahrung besteht hier in der operativen Behandlung von Tumoren der Speiseröhre, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, des Dick- und Enddarmes sowie der Leber. Es werden modernste Operationstechniken und -verfahren eingesetzt. Hierbei wird besonderer Wert auf den Erhalt von Organen bzw. Organfunktionen bei dennoch ausreichender und sicherer Entfernung des Tumors gelegt.

 

Beispiele hierfür sind der Erhalt des Zwölffingerdarms und des Magenausganges bei Operationen im Bereich der Bauchspeicheldrüse (duodenum- und pyloruserhaltende Pankreasresektion) sowie die Vermeidung von künstlichen Darmausgängen bei Tumoren des Enddarmes (Kontinenzerhalt und Pouchanlage bei Rektumkarzinomen).

Die Behandlung der Tumorerkrankungen erfolgt stets interdisziplinär und in enger Abstimmung mit den übrigen beteiligten Kliniken des Hauses, insbesondere der Medizinischen, Nuklearmedizinischen und Gastroenterologischen Klinik sowie der Abteilung für Strahlentherapie und Pathologie.

Darmkrebs

Interdisziplinärer, bewährter kombinierter Einsatz von Chemo- und Strahlentherapie mit der Operation. Antikörpertherapie zur Absicherung des Therapieerfolgs

 

Speiseröhrenkrebs

Häufigste Ursachen sind Nikotin, Alkohol und Reflux (Sodbrennen). Komplette Entfernung der Speiseröhre und voll funktionsfähiger Ersatz durch einen Schlauch aus Magengewebe

 

Magenkrebs

Teilweise oder vollständige Entfernung des Magens und Ersatz durch "Hochziehen" des Dünndarms

 

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Nimmt an Häufigkeit zu. Symptome sind oft Schmerzen und Gelbsucht. Komplexe Operation, die viel Erfahrung erfordert und bei uns in hoher Fallzahl durchgeführt wird.

 

Lebermetastasen

Alternativ zur Operation auch Behandlung mit Radiofrequenzablation möglich (Zerstörung des Tumors durch Hitze mit größtmöglicher Schonung des umliegenden gesunden Gewebes); auch ohne Leibschnitt möglich.