Spezialisten für Steisslagen


Wenn das Baby "verkehrt herum" liegt

Von einer Beckenendlage spricht man, wenn Ihr Kind es vorzieht, mit dem Steiß im Becken zu liegen. Bis zur 37. SSW drehen sich die meisten Kinder noch von alleine. Geschieht dies jedoch nicht spontan, können wir mit verschiedenen Methoden bei der Wendung helfen. Wichtig ist, dass Sie sich im Falle einer Beckenendlage früh genug zu einem Geburtsplanungsgespräch bei uns melden!

 

Sanfte Wendung

Liegt Ihr Kind zwischen der 32.+0 und 35.+6 SSW noch in Steißlage, gibt es verschiedene sanfte Methoden, um eine Drehung in die für eine Geburt günstigere Schädellage zu erreichen. Diese Methoden (indische Brücke, Lichtwende, Streichelmassage mit Aromaöl und Zilgrei).

 

Äußere Wendung

Wenn die sanfte Wendung nicht zum Erfolg geführt hat, können wir versuchen, das Kind durch eine sog. äußere Wendung noch zwischen der 37. und 38. SSW durch äußere Handgriffe in eine Schädellage zu drehen. Zur Entspannung der Gebärmutter wird beim Wendeversuch ein wehenhemmendes Medikament gegeben. Zur Überwachung des Kindes bleiben Sie an diesem Tag in stationärer Beobachtung. Auch hier wenden Sie sich bitte für nähere Informationen an unser Kreißsaalteam.

 

Sollte weder die sanfte noch die äußere Wendung zum Erfolg geführt haben, besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Geburtsplanungsgesprächs nochmals über Vor- und Nachteile einer vaginalen Geburt aus Steißlage zu informieren.


Anmeldung im Kreissaal

Telefon 0203 6008-1220